Cybersecurity · Homelab · Infrastruktur
Proxmox Homelab für Security und Infrastrukturpraxis
Ich betreibe ein eigenes Proxmox Homelab, um Cybersecurity, Linux, Netzwerkdienste und Monitoring praktisch zu üben.
Darin baue ich Testsysteme auf, analysiere Logs, übe Web Security und dokumentiere Änderungen. Der Fokus liegt nicht auf einem perfekten Setup, sondern auf praktischem Verständnis.
Technischer Aufbau
Mein Lab läuft auf zwei Proxmox-Nodes mit unterschiedlichem Profil, zentral verwaltet über den Proxmox Datacenter Manager (PDM). Node 1 ist mein Security Lab mit VMs, Containern und SIEM. Node 2 hat mehr Power und übernimmt KI-Inference und schwere Workloads.
Verwaltet beide Nodes über eine Oberfläche, bewusst statt klassischem Corosync-Cluster, der bei zwei Nodes ohne QDevice ins Quorum-Problem läuft.
Trägt mein Pentest-Setup mit Kali, Web-Targets, Windows-Endpoint und Splunk als SIEM. Vor jedem Test ein Snapshot, alles ist rollback-bar.
Stärkere Hardware mit GPU-Passthrough, läuft permanent für Inference und Agent-Backends und nimmt schwere VMs bei Bedarf auf.
Damit baue ich VMs und Container auf, mache vor jedem Test einen Snapshot und rolle zurück, wenn etwas kaputt geht.
Mein Werkzeug-System für Enumeration, Web-Tests und CTF-Aufgaben aus HTB und TryHackMe.
Hier sehe ich, was meine Angriffe in den Logs hinterlassen, und probiere eigene Suchen, um sie wiederzufinden.
Bewusst verwundbare Webapp, an der ich SQL-Injection, XSS und andere typische Webfehler übe.
Lädt lokale LLMs über den GPU-Node und versorgt meine Agent-Workflows, ohne Cloud, alles im Heimnetz.
Win10 als Endpoint, um zu sehen, wie sich Angriffe und Logs auf Windows anders verhalten als auf Linux.
Pakete, Dienste, Shell, Berechtigungen und Logs. Die Sachen, die in jeder Junior-Rolle vorausgesetzt werden.
Mein Einstieg in DNS, Anfragen sehen, Filter setzen, verstehen welcher Dienst wohin telefoniert.
Damit halte ich meine Lab-Notizen und Writeups zwischen den Geräten synchron, ohne Cloud-Konto.
Warum ich ein eigenes Homelab betreibe
Ich wollte Cybersecurity nicht nur in Kursen sehen, sondern selbst ausprobieren. Deshalb nutze ich mein Homelab als kontrollierte Umgebung für TryHackMe, Hack The Box, OWASP Juice Shop und eigene Tests.
Dabei trainiere ich vor allem
- Systeme installieren und verwalten
- Dienste konfigurieren und absichern
- Netzwerkverbindungen verstehen
- Logs auswerten
- Fehler suchen und beheben
- Änderungen dokumentieren
- Backups und Wiederherstellung testen
Was ich konkret übe
In meinem Homelab baue ich kleine Testumgebungen auf und arbeite sie praktisch durch, mit Recon ueber Nmap, Web Security am OWASP Juice Shop, Linux Administration, Splunk Logs und DNS.
- Netzwerk-Reconnaissance mit Nmap
- Web-Security mit OWASP Juice Shop
- Linux-Administration
- Log-Analyse mit Splunk
- DNS und Netzwerkdienste
- Dokumentation von Änderungen
- Fehlersuche nach falschen Konfigurationen
- Wiederherstellung über Backups und Snapshots